Rotwein

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Naturwein: Der Rotwein

Bei uns im Sortiment kannst du in die große Vielfalt von Rotweinen eintauchen. Rotwein wird, wie seine Optik schon verrät, ganz anders als Weißwein oder Roséwein hergestellt. Seine Grundlage sind blaue Trauben, welche dem farblosen Traubensaft der Beeren die Farbe geben. Rotwein kann sehr unterschiedlich hergestellt werden, weshalb seine Farbtöne von schillerndem Hellrot bis zu Purpurrot oder Bordeauxrot reichen. Die Farbe des Rotweines hängt unter anderem von der Rebsorte ab, aber auch der Länge der Maischestandzeit, also der Kontaktzeit von Saft und Beerenschale, Kernen und Stielgerüst. Die Rotweine der verschiedenen Länder sind durch die unterschiedlichen Rebsorten und Herstellungspraktiken sehr unterschiedlich. So kennt man eher leichte Rotweine aus Deutschland und hochfarbigere, dickfruchtigere Weine aus Frankreich. Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir und Syrah gehören sicherlich zu den bekanntesten Rebsorten. Eher von lokaler Bedeutung, dennoch in der Rotweinwelt sehr bedeutsam sind beispielsweise Nebbiolo aus dem Piemont in Italien, Tempranillo aus Spanien, Grenache aus Südfrankreich und viele der österreichischen Rebsorten wie Blaufränkisch, St. Lauren und Lagrein.

Rotweine bei Forever Thirsty

Die Vielfalt von Rotweinen ist unerschöpflich und lädt zu vielen spannenden, immer wieder neuen Erfahrungen ein. Bei Forever Thirsty kannst du in die Rotweinwelt von Österreich, Frankreich, Italien, Deutschland und Ungarn eintauchen. Die Wiege des Naturweines, das Beaujolais kann mit einem fruchtig, beerigem Gamay von Karim Vionnet oder Clotaire Michal erkundigt werden. Ganz aus dem Süden Frankreichs überzeugen Domaine de Mathouans und Domaine L´Horizon mit ihren Rotweinen. Oder man taucht in die Welt der italienischen autochthonen Rebsorten mit Weingütern wie ICARO und Ampeleia ein. Noch nie Wein aus der Amphore probiert? Dann sind die Weine vom Tröpfltalhof aus Südtirol eine gute Möglichkeit diese faszinierenden, würzig, tiefgründigen Weine zu probieren. Auch mit ordentlich Frucht und Würze versehen sind die Weine von Grawü aus Südtirol. Wer einmal Syrah aus Italien probieren möchte, hat gleich zweifach die Chance dazu bei dem italienischem Syrahmagier Stefano Amerighi aus der Toskana und von Aldo Viola aus Sizilien.  Auch wer die Welt der Österreichischen roten Naturweine kennen lernen möchte, hat reichlich Auswahl. 

Herstellung von Rotwein

Bei der Herstellung von Rotwein, ist wie immer bei Naturwein ein gesundes Lesegut essenziell. Jedoch ist bei Rotwein wegen der längeren Maischestandzeit dieser Aspekt noch wichtiger, da ansonsten unerwünschte Pilze oder Bakterien in den Wein übergehen könnten und Weinfehler verursachen könnten. Durch die Maischestandzeit, die ein bis vier Wochen dauern kann, kann nicht nur die Farbe, sondern auch der Phenol- und Tanningehalt von Rotweinen gesteuert werden. Die in Stielgerüsten, Kernen und Beerenschale enthaltenen Gerbstoffe lösen sich mit längerer Maischestandzeit durch den bei der Gärung entstehenden Alkohol. Tannine, also Gerbstoffe beim Wein, geben diesem Struktur und Spannung. Durch die Länger der Maischestandzeit kann Farbe und Tanningehalt von Rotweinen beeinflusst werden. Durch eine sehr kurze Maischestandzeit beispielsweise kann Roséwein hergestellt werden. Natürliche Rotweine werden genauso wie natürliche Weißweine ohne Zusätze von Schönungsmitteln hergestellt. Das Tolle an Rotwein ist seine Farbe. Die Anthocyane, die diese Farbe verursachen, dienen dabei gleichzeitig als natürlicher Schutz der Rotweine, der dazu führt, dass Naturrotweine lange haltbar sind und leichter ohne Oxidationsschutz hergestellt werden können. Die Maischestandzeit kann von ein paar Stunden bis zu mehreren Wochen dauern. 

Rotwein: Vom Bordeaux nach Deutschland

Die mitunter berühmtesten aber auch teuersten Rotweine kommen aus dem Bordeaux in Frankreich. Diese Weinbauregion ist eine der besten und berühmtesten weltweit und beheimatet Namen wie Château Petrus, Mouton Rothschild, Château Latour. Jedoch spielen diese Namen bei Naturwein keine große Rolle, da dessen Wert von anderen Faktoren abhängt. Gute Rotweine können nicht nur in Südlichen Ländern hergestellt werden. Auch in Deutschland können dank, wenn man das so sagen kann, des Klimawandels immer mehr Rotwein erstklassig an- und ausgebaut werden, so beispielsweise Spätburgunder. Mittlerweile macht Rotwein ein Drittel der Rebfläche in Deutschland aus. Genauso ist die Rebsorte Blaufränkisch in Österreich mittlerweile einer der Spitzenweine, mit frischer Frucht und Säure, welcher sich oft eher schlank als vuluminös präsentiert. Einer der Blaufränkischgötter ist Weninger aus dem Burgenland in Österreich, welcher eine tolle Bandbreite von sehr unterschiedlichen Blaufränkisch Weinen ausbaut, welche zum Teil in ungarischen Weinbergen angebaut werden. Im Vergleich dazu kann man Judith Beck und Mike Muff aus dem Burgenland verkosten: Gemeinsamkeiten sind hier zu erkennen, aber auch große Unterschiede im jeweiligen Weinstil.  

Rotwein: Was ist eine Cuvée? 

Rotweine sind oft Cuvées, also die Mischung von mehreren Rebsorten. Daraus können die Stärken jeder einzelnen Rebsorten genutzt und ein spannender, runder Rotwein hergestellt werden. Cuvées sind dadurch eher höherwertig als minderwertiger wie man vielleicht annehmen würde. Bei Blindverkostungen mit Rotwein-Cuvées ist es natürlich schwieriger die einzelnen Rebsorten rauszuschmecken. Ihr wollt es dennoch versuchen? Wir haben in unserem Sortiment spannende Cuvées aus Österreich von Nibiru aus Blauem Portugieser, Zweigelt und Merlot oder von den Rennersistas aus dem Burgenland ein Cuvée aus Blaufränkisch, Pinot Noir und Zweigelt.

Dekantieren und Karaffieren – Was sollte ich mit dem Rotwein vorm Trinken machen?

Viele hegen die Annahme man solle jeden Wein dekantieren. Das ist jedoch nicht richtig und kann insbesondere älteren Rotweinen sogar sehr schaden. Karaffiert werden eher jüngere Rotweine um deren oft noch etwas herbe Adstringenz und kräftige Tannine durch den Sauerstoffkontakt abzumildern und den Wein danach runder und aromatischer zu genießen. Davon zu unterscheiden ist das Dekantieren, welches angewandt wird um den Rotwein von seinem Depot zu trennen. Dies ist ein Bodensatz aus Trubstoffen wie Farb- und Gerbstoffen und Weinstein. 

Lager- und Trinktemperatur von Rotwein?

Der Trend geht zur Kühlung. Oft werden Rotweine viel zu warm ausgeschenkt. Rotwein schmeckt am besten mit einer leichten Kühlung zwischen 12 und 14 °C, dies hängt jedoch auch stark von der Rebsorte ab. Schwere Rotweine, wie beispielsweise ein Barolo können ruhig etwas wärmer bei Temperaturen bis 18 °C genossen werden. Zu warm wirken Rotweine oft überladen und zu fruchtig, marmeladig und alkoholisch. Jedoch auch zu kalt kann ein Wein nicht sein volles Potential entfalten. Wärmer wird der Wein jedoch ohnehin im Glas. Bei der Lagerung von Rotweinen ist wichtig, diese nicht extremen Temperaturschwankungen oder Lichteinwirkung zu unterwerfen, da diese sonst nicht gut und zu schnell altern und viele Aromen verlieren. Eine guter Lagerort ist ein dunkler Keller mit Temperaturen von 7 bis 14 °C. 

Rotwein: Was ist ein BSA?

Der biologische Säureabbau wird auch malolaktische Gärung genannt. Nach der alkoholischen Gärung des Weines kommt es bei Rotwein so gut wie immer zum BSA. Hierbei wird die saure, spitze Äpfelsäure zur milderen Milchsäure durch die Bakterien Oenococcus oeni umgewandelt. Der BSA kann unter anderem durch Kühlung, Klärung und Schwefelung vermieden werden. Bei Naturweinen ist es üblich, dass der Rotwein seinen natürlichen BSA macht. Der BSA führt zu einem ausgewogenem und harmonischem Geschmackbild beim Rotwein. 

 

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