Frankreich

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Naturwein aus Frankreich

Naturwein aus Frankreich hat einen absoluten Sonderstatus in der Szene. Die Lebenseinstellung rund um den Naturwein wird in keinem anderen Land der Welt so sehr ausgelebt wie in Frankreich. In so gut wie jedem Restaurant und Laden in den Szenestädten findet man eine große Auswahl an französischen Naturweinen. Vor den vielen Brasseries des Landes sitzen die freudigen Franzosen von Mittag bis spät abends, trinken farbvollen französischen Naturwein aus ihren etwas kleineren, aber eleganten Weingläsern. Dazu werden die regionalen Köstlichkeiten gereicht und südliche Musik gespielt. Eine Symbiose aus französischer Feinkost, regen Unterhaltungen und unzähligen französischen Naturweinen.

Der Weinbau in Frankreich zählt seit jeher zu den wichtigsten der Welt. So waren französische Naturweine schon immer eine Art Leitfaden für die Stilistik der gesamten Branche. Schon früh erkannten die Winzer*innen aus Frankreich, dass eine Weinbereitung ohne Zusätze zukunftsweisend sein kann. Diesen Ikonen der Naturweinszene folgten in den vergangenen Jahren immer mehr jungen Winzer*innen. Sie entdeckten das Potential hinter den französischen Naturweinen und wollten selbst ihre eigenen Flaschen produzieren. Heute findet man in allen Anbaugebieten des Landes viele Naturweingüter. Restaurants in allen größeren Orten schenken Naturweine aus und reichen dazu passend regionale französische Küche.

Aber auch ganz grundlegend zählt Frankreich zu den bedeutendsten Weinländern der Erde. Auf etwa 800.000 Hektar werden hier Weinreben kultiviert. Kein anderes Land produziert mehr Wein. Mit etwa 45 Mio. hl deckt das Land etwa 20% der weltweiten Weinproduktion ab. Eine enorme Menge bei der kaum ein anderes Land mithalten kann. Gleiches gilt für den Weinkonsum im Land. Etwa 30 Mio. hl werden in Frankreich jährlich getrunken. Das entspricht etwa 46 Liter Wein pro Kopf. Einzig im südeuropäischen Land Portugal wird mehr Wein pro Kopf getrunken.

Die Weinregionen in denen die Naturweine Frankreichs hergestellt werden, stehen wohl allesamt für eine herausragende Weinqualität. Neben den traditionellen bekannten Weinregionen wie dem Burgund, Bordeaux, Champagne, Rhone, Beaujolais oder auch dem Elsass, entwickelten sich vor allem in den kleineren, früher kaum für Qualität bekannten, französischen Weinregionen eine neue Szene von herausragenden französischen Naturweinen. So findet man Heute französische Naturweine von der Loire, dem Jura, Savoyen, Sud-Ouest oder dem Languedoc-Roussillon in den Spitzenrestaurants der Welt. Die Sommeliers und Konsument*innen in der Naturweinszene suchen immer nach neuen Regionen, neuen Rebsorten und neuen Persönlichkeiten. Alte Regionen wie das Bordeaux haben es da mittlerweile etwas schwerer sich einzugliedern.

Naturwein aus der Champagne

Der Name Champagne ist Programm. Keine Weinregion konnte sich derartig als die Schaumweinregion der Welt etablieren. Schon früh entschied man sich, ausschließlich Schaumwein rund um Reims und Épernay herzustellen. Die Einführung von strengen qualitativen Regularien sowie perfekte klimatische Bedingungen und die gutem Voraussetzungen der Böden ließen die wohl besten Schaumweine der Welt entstehen. Auch die Entwicklung des Naturweins zeigte sich in der Champagne. Fernab von der Massenproduktion der großen Champagner-Häusern, entwickelte sich eine kleine aber feine Gruppe, welche ihre Weinberge ökologisch oder biodynamisch bewirtschaftet und im Keller mit absoluter Hingabe und Passion Schaumweine ohne Zusätze herstellt. Viele Weingüter entwickelten dazu sogar ihre eigenen Hefen zum Start der zweiten Gärung. Dadurch können auch sie auf den Zukauf von industriellen Hefen verzichten. 

Naturwein aus dem Elsass

Elsass ist schon aus geschichtlichen Gründen eine ganz besondere französische Weinregion. So gehörte sie lange Zeit zu Deutschland aber auch wieder zu Frankreich. Dies zeigt sich auch an den Rebsorten. Riesling, Grauburgunder und Gewürztraminer findet man bei so gut wie jedem Weingut. Mittlerweile etablierte sich eine gänzlich neue Entwicklung in der Region. Weingüter, die französischen Naturwein produzieren, findet man in jedem Dorf. Zumeist haben die Weine etwas mehr Alkohol als die Weine ihrer deutschen Nachbarn. Pierre Frick produziert seit Jahren Naturwein der absoluten Spitzenklasse.

Naturwein aus dem Beaujolais

Eigentlich zum Burgund gehörend, entwickelte sich im Beaujolais ein Weinstil der sich von dieser Weinregion ablöste um eine ganz eigene Interpretation des französischen Naturwein zu entwickeln. Die Winzer*innen rund um Clotaire Michal und Karim Vionnet konzentrieren sich vor allem auf die Rebsorte Gamay und bringen durch die sogenannte Maceration Carbonique einen besonderen Wein hervor. Die Trauben werden vor der Mazeration nicht zerquetscht sondern vergären als ganze Trauben in den Fässern. Dadurch entwickeln sich Weine, die etwas voluminöser, fruchtiger sind als die Weine der Kolleg*innen im Norden – im Burgund. Dennoch Weine die leichter sind als die Tropfen im Süden der Rhône in der Weinbauregion Côtes du Rhône. Unglaublich fruchtige und schon früh zugängliche Weine. Französischer Naturwein, der Begeisterung bei jedem Naturwein-Liebhaber auslöst.

Naturwein aus dem Languedoc-Roussillon

Ganz im Süden Frankreichs liegt die Weinbauregion Languedoc-Roussillon. Eines der größten Weinbauregionen des Landes. Früher verrufen als Region der Massenweine. Heute Standort von vielen Naturweingütern welche Weine von herausragender Qualität liefern. Das Klima ist heiß und trocken, die Reben auf den steinigen Böden im Gobelet erzogen, trotzen sie den kräftigen Einflüssen des stark wehenden Tramontane. Weingüter wie Domaine l’Horizon, Jolly Ferriol, Domaine des Mathouans oder La petite Baigneuse produzieren hier französische Naturweine von Weltruf. Orange Wein aus Muscat oder Macabeu und Rotweine aus Grenache, Carignan, Mourvedre lassen das Naturweinherz höherschlagen und passen perfekt zu den regionalen Kostlichkeiten wie Tomme des Pyrénées oder Confit de Canard.

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