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Tröpfltalhof

Andreas & Familie

Italien
Südtirol

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Tröpfltalhof: Kompromisslose Qualität vom Kalterer See

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Italien, Südtirol

Kaltern, Autonome Provinz Bozen

Kompromisslos: Das heißt, die höchstmögliche Qualität aus dem Weinberg rausholen und kombinieren mit der Eleganz der Ton Amphoren. Ein Ensemble, welches man nur in Mitten der Alpen auf dem biodynamisch arbeitenden Tröpfltalhof findet. Einer der einzigartigsten Sauvignon Blancs der Erde. Er bleibt 7 Monate auf der Schale – beim Tröpfltalhof eine Selbstverständlichkeit. Genauso wie eine ganzheitliche Landwirtschaft nach Rudolf Steiner, dem Gründer der Biodynamie, in Kombination mit Tieren, Wein und Äpfeln.

Sprungbrett

Tröpfltalhof: Ein Paradies am Kalterer See

Möchte man den Tröpfltalhof besuchen, so erwartet einen ein wahres Naturspektakel vor Ort. Die Reise führt einen mitten in die italienischen Alpen nach Südtirol. In dem wunderschönen kleinen Bergdorf Kaltern liegt etwas oberhalb der Tröpfltalhof. Von hohen Bergen umzingelt, in Blickweite der Kalterer Sees, laufen Hühner und Schafe glücklich durch die Rebzeilen. Im Garten werden Obst und Gemüse angebaut. Weiter unten im Tal sieht man Traktoren durch die Apfelanlagen fahren.

Das beschauliche Weingut leitet seinen Namen vom Tröpfltal ab. Ein kleines Tal, welches direkt hinter dem Weingut liegt. Geprägt durch einen kleinen, feinen Bach, der nur so vor sich dahintröpfelt. Genauso elegant und zeitlos wie die Weine von Andreas.

Der Tröpfltalhof ist ein ganzheitlich biodynamisch arbeitender Betrieb. Nach Demeter-Richtlinien produziert Andreas hier mit seiner Familie neben Mais und Äpfeln Weine von absolut höchster Qualität. Die Erträge werden bewusst gering gehalten und der Lesezeitpunkt spät gewählt um das Potential der Aromatik zu steigern. Neben Cabernet Sauvignon, Merlot, Viognier, hat sich Andreas vor allem auf den Anbau von Sauvignon Blanc konzentriert. Ein Großteil der Arbeit geschieht von Hand, nur absolut notwendige Arbeiten werden von Maschinen erledigt. Viele helfende Hände sind von Nöten, weshalb die gesamte Familie mit anpackt.

Die wundervollen Weine vom Tröpfltalhof:

Auf dem Tröpfltalhof gibt es mehr zu entdecken

Wein natürlich – ist die Devise auf dem Tröpfltalhof. Auf dem Demeter zertifizierten Hof werden nicht nur Reben nach biodynamischen Prinzipien angebaut. Andreas Bruder Hannes kümmert sich hauptsächlich um die biodynamischen Äpfelanlagen rund um den Kalterer See. Außerdem bewirtschaftet die Familie neben Mais- und Kartoffelfeldern, diverse weitere Obstbäume, Gemüse aus den Garten sowie Hühner und Schafe. Diese prägen den Hoforganismus und liefern wertvollen Kompost für die Böden. Eine essentielle Grundlage für jeden biodynamisch arbeitenden Betrieb und ein Qualitätskriterium welches man schmeckt.

Gesünder als bei Andreas kann ein Weinberg eigentlich nicht aussehen

Es ist ein wahrer Traum an Landwirtschaft. Eine Faszination, dass es heute überhaupt noch derartige Betriebe zu finden gibt. Ein vollends biodynamisch arbeitender Betrieb, der eine Vielzahl an landwirtschaftlichen Produkten anbietet und eine gesamte Familie versorgt, eine wahre Rarität. Wer dieses Paradies genauer begutachten möchte, dem empfehlen wir sehr die hofeigenen Ferienwohnungen, ganz unter der Obhut von Andreas Frau Rosemarie.

„Die einzige Pumpe in unserem Keller findet man in der Hydraulik des Aufzugs.“

Andreas

Nach der Ernte per Hand, werden die Trauben direkt im Keller unter dem Wohnhaus vinifiziert. Und dieser Keller hat seine ganz eigene Beonderheit. Bestehend aus drei Etagen ist es somit möglich auf jegliche Pumpvorgänge zu verzichten. Dies hat den Vorteil, dass der Wein wenig gestört wird und die Produktqualität sehr hoch bleibt. Jegliche Pumpvorgänge bedeuten immer ein Qualitätsverlust in der Weinbereitung. Verzichtet man auf Pumpen – was nur in wenigen Weinkellern möglich ist – wirken kaum Scherkräfte auf den Wein und die Qualität bleibt sehr hoch. Somit befindet sich keine einzige Pumpe im Keller des Tröpfeltalhof – eine wirkliche Seltenheit in der Weinwelt.

Im Keller gären alle Weine ohne jegliche Hefezusätze und auch sonst werden keine Fremdstoffe hinzugefügt hinzugefügt. Ebenso auf eine Filterung vor dem Abfüllen wird verzichtet. Lediglich leichte Zugaben von Schwefel werden für eine stabile Flaschenabfüllung verwendet.

Die magischen Amphoren

Andreas arbeitet schon seit Beginn seiner Tätigkeiten mit spanischen Amphoren. Allerdings in Italien am Gardasee von Tava hergestellt. Diese ermöglichen ihm es, den Wein in dem natürlichen Rohstoff Ton reifen zu lassen. Er ist überzeugt davon, dass nur so ein harmonischer Wein reifen kann, hatten ja bereits die Wurzeln der Reben im Boden Kontakt mit diesem Rohstoff.

Andreas in seinem Weinkeller

Da Ton in kleinen Mengen durchlässig für Sauerstoff ist, erhält der Wein während der Gärung und Reifung eine leichte Mikrooxigenierung. Dieser Kontakt des Weins mit sehr geringen Mengen Sauerstoff bringt vor allem während der Gärung einen klaren Vorteil: Sauerstoff ist unglaublich förderlich für das Hefewachstum und lässt somit die Gärung besser und schneller durchlaufen. Aber auch nach der Gärung, während der Reifung, hat die Mikrooxigenierung einen Einfluss auf die Qualität des Weines. Durch den geringen Sauerstoffeintrag wird die Aromatik des Weines verändert. Weinfehler, die durch zu ein zu stark reduktives Millieu (zu wenig Sauerstoff) entstehen, werden vorgebeugt und leicht oxidative Aromen gefördert. Es entstehen unglaublich komplexe Weine mit einer wunderbaren Aromatik, die an Orangenschalen, Mango, gebrannten Karamell oder Mandel erinnern lässt.

Der Spitzenwein von Tröpfltalhof “Garnellen” liegt sogar insgesamt 7 Monate auf der Maische in der Amphore, wird dann abgepresst und reift nochmals für weitere 14 Monate in der Amphore. Während der Maischestandzeit werden Farbstoffe, Aroma und Tannine aus den Schalen gelöst und bieten so – im Gegensatz zu direkt gepressten Weinen – eine unglaubliche vielschichtige komplexe Aromatik beim Genießen. Dennoch bleiben die Weine von Tröpfltalhof unglaublich fein und präzise. Tannine, die einem unbalanciert oder gar wuchtig erscheinen, findet man hier vergebens. Ein unglaublicher tiefsinniger Sauvignon Blanc, den Ihr so wahrscheinlich noch nie getrunken habt.

Unser Fazit

Was soll man noch groß sagen? Die Weine vom Tröpfltalhof sind einfach Weltklasse. Was Andreas sich mit seiner Familie am Kalterer See aufgebaut hat, sucht seines gleichen. Hier wird der biodynamische Gedanke vollends gelebt, sich auf fantastische Qualität fokussiert und komplett nachhaltig gewirtschaftet. Viele andere Winzer*innen in Südtirol könnten sich hiervon eine Scheibe abschneiden. Wir lieben die Weine von Andreas, da sie einerseits so filigran und zugänglich sind, andererseits eine unglaubliche Komplexität mitbringen. Eine Balance, die nur ganz wenige Winzer hinbekommen. Wer das nicht probiert ist selber schuld.

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