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Icaro

Gianmarco & Team

Italien
Latium

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Icaro: Naturwein von 4 jungen Römern

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Italien, Latium

Genzano di Roma

Wenn vier Römer und zwei Landwirte sich zusammentun, um Wein zu machen – kommt was
dabei raus? Richtig: Unglaublich leckere und überraschend andere Weine. Bei Icaro werden
nur lokale Bio-Rebsorten zu Wein verarbeitet. Wenig Eingriff, nur hier und da mal probieren
und dem Wein zusehen. Keine Filtration und keine Schönung, sondern Weine mit Charakter.
Rock’n’Roll auf der Zunge! Die Jungs von Icaro sind bisschen verrückt, die Weine unglaublich gut. Überzeug Dich selbst!

Sprungbrett

4 junge Römer gründen Icaro

Latta in Rom. Ein hippes Lokal im Viertel Ostiense. Sie fermentieren selbst ihren Kombucha
und servieren lokale Köstlichkeiten. An einem Abend verabreden sich die vier Kumpels Gianmarco,
Rocco, Fabio und Luca zu einem Ausflug in die malerische Gegend südlich von Rom: Die “Castelli Romani”. Diese Gegend ist vor allem bekannt für ihre traumhafte Landschaft. Sanfte Hügel voller Biodiversität, vulkanische Seen, in die man einfach nur reinspringen möchte, und hier und da ein paar Weingärten. Die Stunde von Icaro schlägt genau hier. Die vier verlieben sich Hals über Kopf in die Weingärten von Egidio und Paola, zwei älteren Weinbauern mit Herz für die Natur. Ein paar gemeinsame Gläser Wein und voilá – Icaro war geboren.

Die Weine von ICARO:

Die Renaissance des Weins bei Icaro

Im Grunde kann das ja nicht so schwer sein: Fermentieren können sie, Trauben haben sie gefunden, alles ist ungeplant, die Gegend nicht bekannt für ihre Weine – ergo: Ideale Voraussetzungen für eine Schnapsidee! Icaro ist so wie wir. Ein. bisschen crazy, naturverliebt, mit dem Willen Dinge verändern zu wollen. Und vor allem für jeden da, der mit auf die wilde Reise möchte. Die vier haben sich zur Aufgabe gesetzt eine Art Renaissance des Weines der Castelli Romani herbei zu führen. Gerade in den letzten Jahrzehnten ist die Gegend in Verruf geraten und bei den Italienern ein bisschen als “unterklassiger” Wein degradiert worden. Sie wollen dem Wein hier neues Leben einhauchen, neue Energie und vor allem ein neues Image. Die Kraft, Power, das Terroir der Castelli Romani, wie sie selbst sagen, “einfach in die Flasche bringen”.

“Die Trauben sind schön, unsere Beine stark und die Sonne steht prall am Himmel. Es wird nicht einfach sein und wir werden auch wahrscheinlich keinen Erfolg haben, aber das ist Icaro: Sich verzaubern lassen von der Schönheit deiner Träume.”

Icaro

Vulkanische Böden in den Weingärten bei Icaro

Die Castelli Romani, eine halbe Stunde Fahrt von der ewigen Stadt entfernt, sind ein Ort zum dahinschmelzen. Zypressen, Eichenwälder und verschiedenste Vegetation wohin das Auge reicht. Diese Gegend bildet einen wichtigen Lebensraum für Säugetiere wie Wölfe, Füchse und Marder, aber auch eine Vielzahl von Greifvögeln und Reptilien. Diese Biodiversität ist genau das, was so wunderbar in Symbiose mit Traubenanbau funktioniert. Die Monokultur der Weintrauben ist hier Geschichte, kleine Projekte wie Icaro zeigen den Weg in die Zukunft. Weingärten umgeben von 250 Hektar Waldlandschaft. Was aber für den Weinbau so wichtig ist, sind hier die Böden. Vor knapp 630 Tausend Jahren entstanden die Colli Albani und ihre Seen aus den alten Vulkanen des Latiums. Was wiederum bedeutet, dass die Trauben auf vulkanischen Böden wachsen – und dem Wein so automatisch eine unvergleichliche Frische und Mineralität mitgeben.

Icaro setzen nur auf autochthone Reben

In Velletri, auf insgesamt zwei Hektar in den Gärten von Egidio und Paola, ist der Boden eine Komposition aus Lehm und vulkanischen Sand. Ideal für die einheimischen Sorten Malvasia di Candia, Trebbiano und Nero Buono. Vor allem letztere ist generell eher unbeliebt in dieser Gegend und dient meist nur als Mischungspartner für Sangiovese oder andere bekannte Sorten. Bei Icaro aber nicht. Einfach mal zocken, meint Fabio. Eine Traube, die sehr dichte und tanninhaltige Weine produziert, in einen sehr trinkigen Rotwein für alle Umstände wandeln? Nicht ganz einfach. Aber wie wir bei Icaro sehen, absolut möglich. Denn Icaro’s Devise ist Naturwein nicht nur für Eliten, nicht für hippe City-Bewohner, sondern einfach für jeden zu machen. Wie sie sagen: “Vino popolare!”. Die Weingärten werden biologisch mit bio-dynamischen Elementen bearbeitet. Tees, Infusionen, Homöopathische Mittel sowie Propolis werden verwendet, um den Reben ein bisschen Unterstützung zu geben. Natur hilft Natur sozusagen.

Bei Icaro passiert im Keller nur das Nötigste

Und so, ohne viel Vorwissen wie man Wein dann tatsächlich macht, haben sie sich mit viel Demut an das. Thema gewagt. Klar, Basiswissen durch die Fermentationsarbeit bei Latta in. Rom hatten sie schon, aber Wein ist nunmal doch eine ganz andere Welt. So machen sie Wein, lernen jeden Tag dazu. Die Trauben werden nur manuell geerntet, mit Hilfe von Freunden versteht sich. Dann werden sie in Genzano, in Icaro’s Keller, sowohl in Glasfasertanks als auch in zwei Amphoren fermentiert. Icaro filtriert nicht und schönt nicht, im Endeffekt machen sie nur das Nötigste. So, wie es sich für Naturwein eben gehört. Auf die Flasche kommt ein klitzekleiner. Hauch an Schwefel um Nachts besser schlafen zu können, aber das ist auch schon alles. Abgefüllt wird nach dem Mondkalender.

Die Weine von Icaro

Nemico

Der Nemico (auf italienisch Feind) ist absolut nicht feindselig! Er erhält seinen Namen vom See Nemi in den Castelli Romani, weil man vom Keller den See betrachten kann. Dort verknallten die Jungs sich Hals über Kopf in das Projekt. Folglich ist Nemico auch der Wein, der sie am besten charakterisiert. Die Malvasia di Candia, eine alte hellenische Sorte, die die Griechen ins Latium brachten, und der Trebbiano fermentieren im Glastank. 30% der Trauben aber haben über Nacht etwas Schalenkontakt, bevor sie zum Rest des Saftes abgepresst kommen. Ein Wein so frisch und fruchtig, dass er nach Urlaub pur schmeckt. Eben nach den Castelli Romani.

Operaio

Auf Italienisch der Arbeiter. Der Name ist Programm hier: Ein Anti-elitärer Rotwein, der für jeden da ist. Wie Fabio sagt: “Ein echter Arbeiterwein, gemacht mit Hand und Herz”. Der Nero Buono (rote Trauben) wird separat zu den Malvasia und Trebbiano Trauben (beide weiß) im Glastank vergoren. Erst kurz vor dem Abfüllen werden die Säfte gemischt. So entsteht ein trinkiger, süffiger Rotwein, der einfach nur Freude macht.

Sciabbarabba

Ein weiteres Experiment der vier verrückten Jungs. Nicht nur, dass hier etwa 30% des Nemicos verwendet werden, sondern dieser wird noch aufgefrischt mit einer ordentlichen Portion Nero Buono, Trebbiano und Malvasia. Alle Weine haben separat etwas Schalenkontakt und werden erst kurz vor dem Abfüllen vermischt. Ein Wein, der irgendwo zwischen dunklem Rosé und hellem Rotwein zuhause ist. Macht unheimlich Spaß.

Nicht nur der Geschmack ist toll, auch die Labels können sich sehen lassen

Icaro: Unser Fazit

Icaro’s Naturweine machen ernsthaft Spaß. Flasche auf und die Party im Mund beginnt. Die vier Jungs sind mit Icaro eine Wette eingegangen, die erfolgreich sein wird. Denn der Wein, die Weinbauern und ihre eigene Überzeugung und harte Arbeit verbinden die besten Atribute: Energie, Liebe, Leidenschaft und eben ein bisschen Crazyness.

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