Beschreibung
Was für Weine hier in diesem kleinen Vorzeigebetrieb hoch in den französischen Alpen entstehen. Wir befinden uns bei Jean-Yves Péron, der sein Weingut in Albertville führt. Hohe Berge ringsherum, die italienische Grenze und das Piedmont quasi in Sichtweite. Seine Weinberge liegen auf 350 – 550m Höhe, sind alpin geprägt und vor allem aufgrund ihrer Steillagen ausschließlich per Hand zu bearbeiten. Alles Kleinstparzellen, die mit einer unfassbaren Hingabe gehegt und gepflegt werden. Ein großer Name der Naturweinszene, rufen seine Weine doch immer starke Emotionen hervor. Alles komplett zero-zero, also ohne jegliche Schwefelzugabe. Tiefgründig, komplex, gleichzeitig frisch und unverkennbar alpin. Das Tannin immer präsent, hier allerdings immer ungemein geschmeidig und sanft. Das ist große Kunst! Wir sind ungemein stolz, diese Weine anbieten zu dürfen.
Der Champ Levat, hier Mondeuse mit Macération Carbonique. Bedeutet man bekommt die pure Charakteristik der Rebsorte ins Glas, gepaart mit einer schönen Frische und ohne allzu viel Tannin. Mondeuse, vielleicht Jean-Yves’s beste Rebsorte. Feingliedrig und filigran ist dieser Wein, niemals kitschig. Einerseits leicht und zum Trinken animierend, doch auch tiefgründig, lang, komplex. Dunkles Waldobst wie Zwetschge, Blaubeere, reife Brombeere dominiert das Geschehen. Wie immer bei ihm auch der Hauch Pfeffer mit bei, getragen von dieser geilen Säure. Ein leichter Rotwein, wie er im Buche steht. Chapeau!



